← Zurück zur Übersicht Die Allianz Franken 3

Neun Gemeinden.
Ein gemeinsamer Weg.

Die Kommunale Allianz Franken 3 verbindet seit 2015 neun Gemeinden im Steigerwald — über drei Landkreise und drei Regierungsbezirke hinweg. Auf dieser Seite findest du, was die Allianz ist, was wir tun und wie du mitmachen kannst.

Was ist die Allianz?

Neun Gemeinden, die zusammen lösen, was alleine zu groß wäre.

9
Gemeinden
3
Landkreise
3
Regierungsbezirke
2015
gegründet

Die Kommunale Allianz Franken 3 ist ein Zusammenschluss von neun Gemeinden im Steigerwald. Sie wurde 2015 von den Bürgermeistern dieser Gemeinden gegründet — über die Grenzen von drei Landkreisen und drei Regierungsbezirken hinweg. Anlass war damals ein gemeinsames Wegenetz, das bis heute nicht vollendet ist. Das gehört zur ehrlichen Bilanz von zehn Jahren.

Seit März 2026 ist die Stelle der Allianzmanagerin wieder besetzt. Damit beginnt eine neue Phase: Wir wollen die Allianz spürbar machen — für die Menschen in den neun Gemeinden und für die, die zu uns ziehen wollen. Die Allianz ist als Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) anerkannt und wird vom Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken fachlich begleitet.

Was uns antreibt

Mission, Vision & Grundhaltungen

Unsere Mission

Die Allianz Franken 3 verbindet neun Gemeinden, damit zusammen gelingt, was alleine nicht zu schaffen ist:

ein Zuhause zum Bleiben — ein Auskommen, das reicht — ein Lebensabend ohne Sorgen — eine Landschaft, die unsere Kinder erben.

Unsere Vision für 2035

Wir sehen eine Region, die ihre Aufgaben kennt und löst — gemeinsam, geerdet, ohne Hochglanz.

Wohnen

Familien haben einen Platz im Ort, nicht nur ein Neubaugebiet am Rand.

Arbeit

Unternehmen gewinnen Fachkräfte, weil sich das Leben hier lohnt.

Alter

Ältere Menschen bekommen Unterstützung, bevor sie danach fragen müssen.

Landschaft & Energie

Die Energie kommt von hier, der Wald bleibt, die Wege halten.

Erleben

Wer will, kommt zur Ruhe. Wer will, erlebt etwas.

Wir sind kleiner als die Metropolen — und gerade deshalb beweglicher, klarer, näher.

Unsere fünf Grundhaltungen

Damit aus dieser Vision Wirklichkeit wird, braucht es mehr als gute Pläne — es braucht eine gemeinsame Haltung. Eine Allianz wird nicht von neun Bürgermeister:innen gemacht. Sie wird von allen gemacht, die hier wohnen, arbeiten und mitdenken. Diese fünf Grundhaltungen sind keine Vorschriften — sie sind eine Einladung. So möchten wir miteinander umgehen. Mach mit.

Lupe über einem Auge — Symbol für: Möglichkeiten entdecken, die schon da sind.

Schau, was geht.

Es gibt immer mehr Möglichkeiten als Probleme — wenn man sie sucht. Probleme erkennen, ja. Bei Problemen stehen bleiben, nein. Wer eine Idee hat, soll sie aussprechen — auch wenn sie noch klein ist. Aus kleinen Ideen werden manchmal große Projekte.

  • Frage „Was geht hier?" bevor du fragst „Was geht nicht?"
  • Trau dich, neue Ideen zu nennen
  • Suche die Möglichkeiten, bevor du die Hindernisse zählst
  • Lade andere ein zu helfen — du musst es nicht allein schaffen
Hand auf einem Herz — Symbol für: Wertschätzung von Herzen, gut über andere reden.

Rede gut von anderen.

Wir sind neun Gemeinden — wir können einander stark machen oder runterziehen. Das eine kostet nicht mehr als das andere. Erzähl mal was Gutes von deinem Nachbarn. Lobe, wo etwas funktioniert. Sei dankbar für die, die mitziehen. Das verändert die Stimmung im ganzen Dorf.

  • Erzähle mal was Gutes von deinem Nachbarn
  • Lobe, was funktioniert — laut genug, dass es ankommt
  • Bedanke dich — bei den Ehrenamtlichen, den Vereinen, den Bürgermeister:innen
  • Schau hin, wofür es sich zu danken lohnt
Brücke — Symbol für: Über die Gemeindegrenze gehen, Verbindungen nutzen.

Geh über die Gemeindegrenze.

Wir sind neun Gemeinden mit neun Charakteren — und das ist gut so. Zwischen ihnen liegen Brücken, die wir nutzen können. Besuche den Nachbarort. Kaufe, wo es noch einen Dorfladen gibt. Schau dir an, was andere anders machen. Aus Vielfalt wird Stärke, wenn sie sich gegenseitig kennt.

  • Besuche den Nachbarort
  • Kaufe, wo es einen Dorfladen gibt
  • Probier mal einen Verein außerhalb deines Orts
  • Schätze, was andere Gemeinden anders machen
Junges Bäumchen mit Gießkanne — Symbol für: Pflanzen und pflegen für die nächste Generation.

Pflanze für übermorgen.

Wir ernten, was unsere Großeltern gepflanzt haben — und pflanzen für unsere Enkelkinder. Diese Region denkt in Generationen, nicht in Wahlperioden. Wer ein Bäumchen setzt, weiß: die Ernte fällt anderen zu. Genau deshalb tun wir es.

  • Denke in 10-Jahres-Schritten, nicht in Quartalen
  • Pflege Beziehungen — sie wachsen langsam, aber dann tragen sie
  • Bewerte Erfolg an Dauer, nicht an Aufmerksamkeit
  • Halt durch, wenn es schwierig wird
Kopf mit Smiley — links kommt Vielschichtiges hinein, rechts gehen klare Pfeile hinaus.

Sag, was ist.

Die Aufgaben, die vor uns liegen, sind groß — wir werden nicht alles schaffen, was wir uns wünschen. Weder Schönreden noch Schweigen, noch Meckern oder Schuldzuweisungen helfen uns dabei, zu lernen und die Dinge besser zu machen. Höre verständnisvoll hin, sage wertschätzend, was ist, und freue dich, dazuzulernen. So entstehen Offenheit und Vertrauen — und wir können gemeinsam wachsen.

  • Hör genau hin — auch zwischen den Zeilen
  • Sprich klar — ohne Floskeln, ohne Beschönigung
  • Sag, was du tust — und tu, was du sagst
  • Frage „Was lernen wir daraus?", nicht „Wer war's?"
Wer wir sind

Neun Gemeinden, neun Charaktere

Jede Gemeinde behält ihre Eigenart. Karte, Wappen, Charakter und Bürgermeister:in aller neun Gemeinden findest du auf einer eigenen Seite.

Die 9 Gemeinden entdecken

Förderung & Partner

Wer uns trägt

Die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) und das Allianzmanagement werden durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert und vom Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken fachlich begleitet.

Grundlage unserer Arbeit ist das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) in der Fortschreibung 2025–2029. Es benennt die Schwerpunkte, an denen wir die nächsten Jahre arbeiten: Energie, Pflege & Soziales, Bauhof & Feuerwehr, Wohnen, Wirtschaft.

Ein Teil dieser Förderung fließt direkt an Vereine, Kommunen und Privatpersonen weiter: über das Regionalbudget — bis zu 10.000 € für dein eigenes Kleinprojekt.

Kontakt zur Allianz

Schreib uns. Ruf an. Komm vorbei.

Allianzmanagerin

Susanne koordiniert die Arbeit der Allianz und ist deine erste Anlaufstelle. Bis in jeder Gemeinde eigene Kümmerer:innen tätig sind, vermittelt sie auch für die Orte — siehe „Ankommen".

Geschäftsstelle

Kommunale Allianz Franken 3
Kirchstr. 4
91483 Oberscheinfeld